über mich

Ich sehe überall
Verbindungen

Ich sehe mich als neugierige Forscherin, die sich zwischen den Bereichen Kunst und Pädagogik bewegt. Mein kreativer Kopf entdeckt ständig neue Möglichkeitsräume. Vor allem im Alltäglichen begegnen mir viele spannende Formen, Farben und Situationen, welche mich ästhetisch berühren. Hier frage ich mich meist: Was könnte daraus entstehen? Welchen schöpferischen oder forschenden Prozess könnte es bereichern? Auch werden diese Eindrücke zu Impulsen für meine eigene künstlerische Praxis. Dabei lade ich immer wieder gerne den Zufall als Teil des gestalterischen Prozesses ein und lasse mich stetig überraschen. 

Diesen Erfahrungs- und Ausdrucksreichtum möchte ich weitergeben und zugänglich machen – um Spiel- Räume zu schaffen, in denen Menschen sich mit sich selbst, miteinander und mit ihren Visionen verbinden.

mein weg

Als Kind verband ich aus reiner Lust am Experiment verschiedene Materialien miteinander – um Spielräume für meine Fantasie zu schaffen. Aus Alltagsmaterialien entstanden ganze Miniwohnungen für kleine Plüschtiere, oder ich erkundete die verschiedenen Zustände von selbstgemischten Erd-Wasser-Konsistenzen. Da mein Vater Schreiner ist und immer Holz zur Verfügung stand, wurde gebaut, bemalt und beklebt. Ich verspürte dabei keinerlei Druck und konnte frei meiner Kreativität nachgehen.Durch verengte Strukturen in der Schule und andere Interessen habe ich diesen Zugang eine Zeit lang nicht mehr gebraucht, wertschätzte ihn nicht mehr. DAS ERGEBNIS zählte nun fortan. 

Pädagogin

Das änderte sich Schritt für Schritt, erst im Studium der Pädagogik, in dem ich als Nebenfach Kunstpädagogik belegte und mich wieder mit verschiedenen Materialien auseinander setzen durfte. Aber erst die praktischen Arbeit mit den Kindern eröffnete meine verdeckte Welt und führte mich wieder zu meiner eigenen Forscher- und Experimentierfreude zurück. Ohne Angst vor dem Unbekannten. Auch die Kinder blühten beim schöpferischen tun auf und lernten auf eine neue Art. Ich wollte mehr über ästhetische Bildung erfahren. 

Atelierpädagogin

Durch die Weiterbildung als Atelier- und Werkstattpädagogin  entdeckte ich wieder den Wert von ästhetischen vielseitigen Ausdruck und lernte den Prozess als essentiellen Teil zu schätzen. Die Vielfalt der Reggiopädagogik inspirierte mich sehr.  Nun war ich ermutigt mich selbst an verschiedene Material- und Farbkombinationen zu trauen und probierte verschiedene Techniken spielerisch aus. 

Über Drucktechniken, Collagen, Marmormehl, Tinten, Aquarell, Acryl, Ölpastell, Softpastell, reine Pigmente, Blattgold, Seidenpapiere usw.verband ich alles. Dies wollte ich mit den Kindern erleben und weitergeben. Als reine Atelierpädagogin in einem Team aus anderen Kunstpädagogen entdeckte ich mit dem Team und den Kindern immer neue Wege, Techniken und Verbindungen. Davon profitierte auch mein eigenes künstlerisches Schaffen. 

 

Mixed – Media Künstlerin

Mir fiel auf, dass der Zufall im Schaffen mich bereichert und meine Kreativität förderte. Ich nutzte ihn immer mehr um in meine künstlerischen Prozesse zu starten. Er befreite mich und meinen inneren Kritiker. Ein Dialog entsteht und entfacht sich in jedem neuen Werk. Besonders liebe ich mein Skizzenbuch und kleine Werke, da sie Raum für Experimente ohne Ergebnisdruck geben. Hierbei nutze ich alles was ich finde und mich umgibt – Kaffee (sehr oft), Früchte, Naturelemente zum Spuren hinterlassen, Pigmente und am liebsten beobachte ich den zufälligen Flow von Tinte und Aquarellfarben. Doch mein Blick auf Kunst veränderte sich noch einmal grundlegend.

Museumspädagogin 

Durch die Weiterbildung in der Museumspädagogik in München veränderte sich mein Blick auf Kunst und Museen grundlegend. Plötzlich ging es nicht mehr darum, Werke zu erklären – sondern darum, sie zu erfahren. Ich lernte, dass jedes Exponat so viele Zugänge hat, wie Menschen davorstehen. Der persönliche Bezug rückte in den Mittelpunkt: Was siehst du? Was löst es in dir aus? Was verbindest du damit? Das Ziel ist das Eröffnen eines Dialoges mit dem Werk.

Diese Haltung nahm ich mit in die Arbeit mit Kindern. In meinen Führungen ging es weniger um Fakten und mehr um echte Begegnungen – zwischen dem Kind und dem Werk, zwischen Wahrnehmen und Empfinden. Das hat mein Verständnis davon, wie Menschen lernen und sich mit der Welt verbinden, nachhaltig geprägt.

Mein Weg hat mich durch verschiedene Welten geführt – jede hat meinen Blick geschärft und meine Arbeit um eine neue Schicht bereichert. Was mich ausmacht, ist die Verbindung zwischen all diesen Erfahrungen.

Diese Erfahrungen möchte ich mit euch teilen und euch und die Kinder wieder zu eurem inneren Forscher führen, der es ermöglicht eure eigene Welt zu erschaffen. 

meine ausbildung

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Februar 2024 – Oktober 2024
MPZ München – Zusatzqualifikation Museumspädagogin 
 
Februar 2020  – Dezember 2022
Impuls, Augsburg  – Atelier – und Werkstattpädagogin
 
Oktober 2013  – Oktober 2016
Universität Augsburg , Augsburg  –
Bachelorstudiengang Erziehungswissenschaft
 
 Arbeitsstellen
2023 – jetzt
Kitaträger als Kunstpädagogin 
 2020 – 2023
Verschiedene Kitas – Gruppenleitung, Erzieherin offenes Kitaatelier 
Oktober 2016 – April 2018
Frère-Roger-Kinderzentrum, Augsburg – Sozialpädagogin

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@lisa__erhardt

@spielraum_aesthetik

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